Hauptsächlich arbeite ich mit einheimischen Pflanzen und Tinkturen, anthroposophischen Mitteln, sowie spagyrischen Rezepturen.
Bei Menschen aus anderen Ländern nehme ich immer mindestens eine Pflanze aus deren Ursprungsland, weil ich glaube, dass wir durch die Natur in der wir leben geprägt werden.
Der Begriff Spagyrik wurde von Paracelsus eingeführt, er bezeichnete damit den medizinischen Bereich der Alchemie.

In diesem Verfahren werden die Pflanzen unter Berücksichtigung ihres Biorhythmuses gesät, geerntet und verarbeitet.
Die Herstellung ist sehr aufwendig. Hiebei wird getrennt, gereinigt, später wieder hinzugefügt, mazeriert, destilliert und verascht. Die Mittel wirken sehr stark und tiefgehend.
Die Firma Soluna arbeitet konsequent nach diesen alchemistischen Prinzipien und baut ihre Pflanzen selber an.

Nach der anthroposophischen Medizin lassen sich Pflanze und Mensch in drei große Bereiche gliedern:
Die Blütenregion entspricht unserem Stoffwechsel-Gliedmaßen-System, die Blätter unserem rhythmischen System (Herz, Lunge, Schilddrüse), und die Wurzeln haben eine Affinität zu unserem Sinnes-Nerven-Bereich.
Das Blatt nimmt Kohlensäure auf, die zu Kohlenhydraten umgebaut wird und gibt dabei Sauerstoff frei. Die Lunge nimmt Sauerstoff auf und gibt Kohlensäure nach außen ab.
Der Aufbau des Blattfarbstoffs ist dem des Blutes sehr ähnlich, nur dass die Pflanze als zentrales Metall Magnesium besitzt und wir Eisen.

Die Pflanze braucht wiederum Eisen zur Chlorophyllbildung und Chlorophyll regt umgekehrt die Blutbildung an.
Das rote Blut fluoresziert grün und das grüne Chlorophyll fluoresziert rot.
So hat die polare Gegensätzlichkeit doch eine Einheit im Hintergrund.