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Veranstaltungen und Erfahrungen aus der Praxis:

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18.9.06

Autoimmunerkrankungen: Fibromyalgie


Die Fibromyalgie gehört nicht zu den rheumatischen Erkrankungen, kann aber ein ähnlich ausgeprägtes Krankheitsbild aufzeigen. Sie wird oft verkannt, da der Symptomkomplex sehr unterschiedlich aussehen kann und die Beschwerden wechselhaft sind. Zumeist sind Frauen um die 40 betroffen. Die Beschwerden reichen von brennenden Schmerzen in den Muskeln, bis hin zu Schwellungen, Hautüberempfindlichkeit, ausgeprägter Müdigkeit bei Belastung, Schlafproblemen, teilweise extremen Verspannungen und Allergien.

Die Therapie beginnt mit einer Ernährungsumstellung. Zuviele Eiweiße, Genussmittel und Zucker haben den Körper in eine Übersäuerung geführt. Oft geht Fibromyalgie auch mit einer versteckten Nahrungsmittelallergie einher. Das Weglassen von Weizen, industriell hergestellten Nahrungsmitteln und die Reduzierung von Zucker mit gleichzeitiger Entgiftung sind daher wichtig. Die Verbesserung des Darmmilieus unterstützt das Immunsystem, was sich zu 80% dort befindet, und den Parasympatikus, der für die Entspannung sorgt. Wiederholte Antbiotikatherapien schädigen nicht nur die Darmflora, sondern produzieren auch zellwandfreie Bakterienformen, auf die der Körper mit unklaren Abwehrreaktionen antwortet.

An Fibromyalgie Erkrankte zeigen einen erniedrigten Serotoninspiegel (Neurotransmitter, Schmerzempfindung, Glücksempfinden), da bestimmte Aminosäuren nicht (mehr) genügend vorhanden sind. Diese müssen substituiert werden. Gegen die Entzündungen und damit verbundenen Schmerzen und Gewebsschwellungen helfen auch pflanzliche Enzyme, ungesättigte Fettsäuren und Antioxydantien.

11.10.06

Krebstherapie nach Otto Warburg


Otto Warburg, Nobelpreisträger für Medizin 1931, sagte, dass „keine Krankheitsursache (...) bekannter (ist) als die Krebsursache“. Warburg nahm einen Defekt in der Atmungskette der Mitochondrien an.

Jede Zelle enthält durchschnittlich 1500 Mitochondrien und diese jeweils 1000 Atmungsketten, die zusammen eine innere Körperoberfläche von etwa 140 Tennisplätzen bilden. Mitochondrien stellen nicht nur ATP (Adenosintriphosphat) her und sind somit unser Hauptenergielieferant, sondern sind auch die Kontrolleure der Zellkerne. Im Laufe der Evolution sind viele Lebensformen zwecks besserer Überlebenschancen eine Symbiose mit anderen eingegangen. So zum Beispiel die Chloroplasten mit den Pflanzen und die Mitochondrien mit den Tieren und Menschen. Die Vorläufer der Mitochondrien verloren große Teile ihrer DNA und sind jetzt keine eigenständigen Organismen mehr.

Die Mitochondrien gehören zu den eukaryotischen Zellen, die aus einer Endsymbiose von Bakterien und Archaeen entstanden. Archaeen sind Lebensformen, die in extremen Lebensräumen, wie in Vulkanen, existieren und ohne Sauerstoff auskommen. Unsere DNS besteht zu 60 % aus Archaeen-DNS.

Der Zellkern bildet sich im Moment der Zellsymbiose, was für uns bedeutet, dass wir zwei Genome besitzen. Durch sie kennen unsere Zellen zwei Programme und schalten in Notsituationen auf ihr älteres um, welches ohne Sauerstoff verstoffwechselt und keinen Gesamtorganismus kennt.

Es gibt viele Faktoren, die uns in Not bringen: die schlechte Qualität der Lebensmittel aus den Supermärkten, die mit allen möglichen chemischen Substanzen angereichert sind; der über jahrzehnte betriebene Missbrauch von Antibiotika und Kortison (in bestimmten Fällen absolut notwendige Medikamente), Genussmitteln und anderen Drogen; der zunehmende Elektrosmog; der enorme Leistungsdruck in unserer Gesellschaft und so weiter.

Unser Körper kann durch Regulierung der Mitochondrientätigkeit die Regression in das archaische System stoppen und zurückschalten. Eine zentrale Rolle spielt hier, natürlich neben einer gesunden Lebensführung, Curcuma. Curcumin wirkt genau in den dritten und vierten Schritt der Atmungskette hinein, welcher bei Krebs und anderen chronischen Erkrankungen unterbrochen ist.

Neben der Verbesserung der Zellatmung sollte das Immunsystem moduliert werden, was auch eine gut funktionierende Magen- und Darmtätigkeit miteinbezieht, schließlich befinden sich 80% unseres Immunsystems im Darm und wir beziehen unsere Kraft aus einer guten Verdauung. Hier spielt die Leber als größte Verdauungsdrüse eine übergeordnete Rolle und muss vor den Toxinen, die der Tumor freisetzt, geschützt werden. Ein Tumor verstoffwechselt Glucose anaerob (ohne Sauerstoff), wodurch linksdrehende Milchsäure anfällt, die schädlich ist und den Körper übersäuert. Ein intakter Säure- und Basenhaushalt schützt vor Mutationen und bremst das Tumorwachstum. Antioxidantien wie Vitamin C und das körpereigene Glutathion dienen zur Aufrechterhaltung des normalen Intermediärstoffwechsels und der Verminderung anfallender pathologischer linksdrehender Milchsäure.

Was die Behandlung mit Chemotherapie betrifft, so können die auftretenden Nebenwirkungen durch Heilpflanzen und -pilze vermindert und dadurch eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

30.10.06

Unterstützung beim Abnehmen durch Akupunktur?


Eine in meiner Praxis öfter gestellte Frage lautet, ob man durch Akupunktur leichter abnehmen kann. Durchaus, die Akupunktur kann einen Menschen dabei unterstützen.

Im Ohr findet sich unser ganzer Körper als Reflexzone, wie viele von Ihnen dies vom Fuß her schon kennen, wieder. So kann die Nadelung von Punkten, die den Geist beruhigen, den Körper entspannen, auf das Esszentrum wirken und die Verdauungsorgane anregen, das Abnehmen unterstützen. Durch die zusätzliche Gabe von Dauernadeln, die einige Tage im Ohr verbleiben, bekommt der Körper auch über längere Zeit einen Impuls.

Eine Frage, die sich jeder stellen sollte ist, warum will ich abnehmen und warum esse ich zu viel? Jede Sucht beinhaltet auch die Frage: was suche ich?

Neben seelischen Faktoren müssen die körperlichen Ursachen wie zum Beispiel die Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) abgeklärt werden. Sport und das Reduzieren von Zucker und Fastfood, das Trinken von Kräutertees, die speziell auf die Person abgestimmt sind und den Stoffwechsel unterstützen, sind weitere Säulen.

6.11.06

Naturheilkundliche Kinderbehandlung


Vortrag am 28.11.2006
Dienstag 28.11.06
16.00-17.00 Uhr
In der gelben Villa

Impfen Ja oder Nein?
Ist Fieber wirklich eine Krankheit?
Wie funktioniert eigentlich das Immunsystem?

Vortrag über westliche und östliche Sichtweisen
von Erkrankungen im Kindesalter
und deren Behandlungsmöglichkeiten

Der Eintritt ist frei!

Die gelbe Villa
Wilhelmshöhe 10
10965 Berlin-Kreuzberg
die-gelbe-villa
U6 Platz der Luftbrücke